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Delphi, Berlin


1936, zur Begeisterung des noch einmal

internationalen Publikums, wird Teddy Stauffer im

Berlin der Nazis zum Swingidol. Das Buch

zeigt, was den Bandleader während der Olympischen

Spiele zum Plattenstar macht.



               Fritz Hirzel, Delphi, Berlin.Teddy Stauffer 1936–1939.

               282 Seiten, bebildert. Kaleidoskop. Paperback. Zürich 2001.

              

Ein in Delphi, Berlin erstmals veröffentlichtes NS-Verhörprotokoll belegt, wie der in Berlin-Charlottenburg gemeldete Musiker

Bertalan Bujika 1938 die eigene Swingband und mit ihr Teddy

Stauffer denunziert.


Medien   Eine Rückblende“ Tagesspiegel

„Collagiert alles, was ihm in die Hände fällt“ Die Welt

„Fritz Hirzels Collage ist gut und unterhaltsam zu lesen“

Schweizer Musikzeitung



Swing unter den Nazis?

                         Zurzeit fehlt der Respekt vor dem „swing“,

                         und das lässt sich mit dem gegenwärtigen Zustand

                         unserer Demokratie vergleichen.

                         Gleichgewicht ist notwendig, um so etwas

                         Empfindliches wie eine Demokratie zu bewahren.

                                   Wynton Marsalis, Jazz, mein Leben, 2010


„Terrific“ nennt ihn The Melody Maker. Teddy Stauffer

swingt mit seinen Original Teddies in Berlin. Mit Hits vom

Broadway und aus Hollywood. Hier wird sie konkret,

die Frage: Swing unter den Nazis?

      „Das Tanzrepertoire der Kapelle Stauffer ist auch

heute noch 90% jüdisch“, gibt 1938 Bertalan Bujka zu Protokoll.

Der Ungar, Musiker der Original Teddies, denunziert

seine Band.

      „Die in der Kapelle tätigen Ausländer sind ohne Ausnahme

gegen Deutschland eingestellt. In Schwizer Deutsch

werden bis in die heutige Zeit abfällige Witze gegen den Führer

Adolf Hitler erzählt.“

      Das Einvernahmeprotokoll wird hier erstmals veröffentlicht.

Ebenso ein Brief von Teddy Stauffer, der sich gegen die Übergriffe einer NS-Instanz verwahrt.



Buch

Fritz Hirzel, Delphi, Berlin.Teddy Stauffer 1936–1939.

282 Seiten, bebildert. Kaleidoskop. Paperback. Berlin 2001.

Erschienen ist die Biographie aus Anlass des zehnten

Todestages des Swingbandleaders.


Link

Cédric Dumont zu Teddy Stauffer

US-Film im NS-Berlin


Audio

Teddy Stauffer, Goody, Goody (1936)

Teddy Stauffer, Us on a Bus (1937)

Teddy Stauffer, F. D. R. Jones (1939)


Teddy Stauffer Bilder

  1/25 Blech: Teddy Stauffer & Original Teddies

  2/25 Tanzpalast Delphi mit Vorgarten, rechts Theater des Westens

  3/25 Refrainsänger Billy Toffel, Teddy Stauffer

  4/25 Fassadenbeschriftung: Stauffers Original Teddies spielen

  5/25 Tanzfläche, Kapelle, Sternenhimmel

  6/25 Teddy Stauffer, Saxophon

  7/25 Delphi Innen – Parkett und Rang

  8/25 NS-Propaganda: Entartete Musik

  9/25 US-Film Shall We Dance: Fred Astaire, Ginger Rogers

10/25 Westerland, Sylt 1937: Teddy Stauffer & Original Teddies

11/25 Anzeige Parlophone Swing Records

12/25 Femina mit Texas Bar 1932

13/25 Anzeige Femina: Teddy Stauffer & Original Teddies

14/25 Ballsaal: Podium, Rang und Decke, die sich öffnen lässt

15/25 Zwei Pianos: Teddy Stauffer & Original Teddies

16/25 The Melody Maker 1937: Berlin Dance Music Boom

17/25 Litfasssäule mit Femina-Plakat 1937 vor Gedächtniskirche

18/25 Bandleader Teddy Stauffer

19/25 Teddy Stauffer & Original Teddies

20/25 Fünf Saxophone: Teddy Stauffer & Original Teddies

21/25 Plattenhülle: Teddy Stauffer

22/25 Telefunkenplatte: You Can´t Run Away From Love Tonight

23/25 Teddy Stauffer, Maurice Chevalier 1939

24/25 Autokorso: Teddy Stauffer & Original Teddies

25/25 Lilian Harvey, Teddy Stauffer New York 1941


Swingtime, 1936

Clippings

Trailer, 2‘ 34“

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Teddy Stauffer

Delphi, Berlin

Cover Georg Staehelin


Teddy Stauffer Bilder


Swingtime, 1936

Clippings 

Trailer

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