Chaplins Schatten
Der Tramp, die Erfolgsfigur? Sein Schatten. Er macht
Chaplin populär, er folgt Chaplin überall. Egal,
ob er das Filmgeschäft in Hollywood neu aufmischt,
im eigenen Studio mit seiner Lolita-Liebschaft
engste Mitarbeiter verstört oder im Ersten Weltkrieg
zur politischen Leitfigur aufsteigt.
Fritz Hirzel, Chaplins Schatten
Bericht einer Spurensicherung. 472 Seiten, bebildert.
Kaleidoskop. Paperback. Zürich 1982.
Er schlüpft in die neue Rolle
Stellen wir uns den jungen Chaplin vor, als er in Los Angeles
1914 in seine neue Rolle schlüpfte: war er
dem Underdog, den er vor der Filmkamera spielte, in
bestimmter Art verbunden?
Der düstere, autobiographische Hintergrund, von dem
später erst die Rede war: gehörte er nicht teilweise zumindest
in den Bereich einer publicityträchtigen Legende?
London 1889, im Geburtsjahr Chaplins: was war das
für eine Welt, die der Kleine vorfand – zu Hause, in den Strassen?
Die Elendsbezirke in South London: was bedeuteten
sie für Chaplin, waren sie wirklich die Stätten seiner Kindheit?
Und was war mit der Gegenwelt der Music Hall,
in der er den Vater, auch die Mutter hatte glänzen sehen? Gibt
es vielleicht Indizien dafür, dass seine Kindheit um
einiges normaler, gewöhnlicher womöglich verlaufen ist, als
Chaplin später selber es beschrieb?
Medien „Ein gesuchtes Kultbuch“ Das Magazin
„Eine minutiöse Arbeit“ Tagesspiegel
„Handwerk des erbarmungslosen Zeilenschinders“ FAZ
„Spannend und unbedingt empfehlenswert“ Weltwoche
„Kaum ein Filmbuch, das filmischer wäre“ TagesAnzeiger
„Lesevergnügen“ Medien+Erziehung
„Umfangreiche Szenen- und Arbeitsfotos“ NDR
„Ungemein spannend“ Berner Zeitung
„Eine kleine Abenteuerfahrt“ Luzerner Neueste Nachrichten



